Askese, Verzicht und warum weniger mehr ist

Vielen von uns fällt es nach wie vor schwer, das zu verwirklichen, was wir verwirklichen wollen. Vielleicht wissen wir schon in etwa, in welche Richtung wir gehen möchten und spüren das Potential, das in uns schlummert. Vielleicht kennen wir den Weg! Und doch kann es passieren, dass wir die Orientierung verlieren und nicht wirklich wissen wohin mit uns.

Obwohl wir es intuitiv fühlen und ahnen können, was richtig für uns ist, ist es nicht immer einfach, die Schwelle zur Verwirklichung zu überbrücken.

Nicht selten liegt es daran, dass wir uns für das Mittelmaß entscheiden, anstatt eine konsequente Ent-Scheidung zu treffen. Wir wollen zwar das Eine, sind aber nicht bereit das Andere – was auch immer das ist – dafür hinter uns zu lassen. Dadurch hängen wir zwischen den Seilen, an denen wir von vorne nach hinten schwingen, ohne dass sich auf Dauer wirklich etwas ändert.

Wie kann uns da Askese helfen?

Askese ist eine Übungspraxis bei der es darum geht, den Charakter durch Verzicht und Selbstkontrolle zu stärken und dabei Tugenden zu entwickeln, die für den weiteren Weg hilfreich sind. Schon seit Jahrtausenden wird Askese von Religiösen und Suchenden praktiziert um ihre spirituellen und moralischen Ziele zu realisieren.

Obwohl es manche auf die Spitze treiben, wie Fakire, die sich auf Nagelbretter legen und extremen körperlichen Schmerzen aussetzen, ist der Gedanke viel einfacher: je weniger wir das Unwichtige und Hinderliche tun, desto mehr Platz schaffen wir für das Essentielle – für das, wofür wir hier sind.

Um Askese zu praktizieren müssen wir nicht ins Extrem gehen. Es reicht sich daran zu erinnern, was das eigene Ideal ist und zu überprüfen, ob unsere Gedanken, Gefühle und vor allem unsere Handlungen in diesem Moment mit diesem Ideal übereinstimmen.

Oft befinden wir uns in einem Zwiespalt. Wir wollen gesund sein, aber nehmen Dinge in uns auf, die uns schaden. Wir wollen glücklich sein, aber stärken die Dinge, die uns unglücklich machen. Askese ermutigt dazu, auf die Dinge zu verzichten, die uns vielleicht kurzfristig befriedigen, aber langfristig nur Leiden und Schmerzen bringen.

Wir selbst wissen am besten, was uns wirklich gut tut und fühlen auch, wenn uns eine Sache schadet.

Disziplin ist die Wahl zwischen dem was du jetzt willst und dem was du am meisten willst.

Abraham Lincoln

Das Problem vom »zu viel«

Sei es Nahrung, Unterhaltung oder häuslicher Komfort, alles ist für uns im Überfluss vorhanden. Haben wir Hunger gehen wir in den Supermarkt, ist uns langweilig schalten wir den Fernseher an und wenn uns kalt ist drehen wir die Heizung auf. Wir müssen uns um unsere grundlegenden Bedürfnisse keine Gedanken mehr machen und können sie auf Knopfdruck befriedigen lassen.

Auch wenn uns diese Privilegien auf den ersten Blick als großartig erscheinen, da sie uns Komfort bringen, nehmen sie uns gleichzeitig auch ein Stück von unserem Menschendasein. Wir müssen uns um die wesentlichen Dinge keine Sorgen mehr machen! Aber worum sorgen wir uns stattdessen?

Der Überfluss nimmt uns jegliche Ordnung und Struktur, aber vor allem nimmt er uns die Möglichkeit herauszufinden, was wir überhaupt wollen und entsprechend selbst zu entscheiden. Dadurch, dass wir zu jeder Zeit tun und lassen können was wir wollen, wissen wir gar nicht, was wir überhaupt tun und lassen wollen.

Wir ent-scheiden nicht wirklich, sondern wählen, ohne großartig darüber nachzudenken, die erste und einfachste Möglichkeit, einen Impuls oder Instinkt zu befriedigen. Wir nehmen uns nicht die Zeit, diesen Trieb zu seinem Ursprung zurückzuverfolgen und herauszufinden, warum er jetzt da ist und was genau er überhaupt will. Wir müssen es nicht! Denn wir können ihn einfach ausleben und somit »stillen«. Doch wirklich verstehen tun wir ihn so nicht und das nächste Mal sind wir ihm wieder ausgeliefert.

Askese und gezielter Verzicht hilft uns dabei die Hintergründe von unserem »Haben-Wollen« besser zu verstehen und Klarheit darüber zu finden, welcher Aspekt von uns was will. Erst mit dieser Klarheit kommt die bewusste Entscheidungsfreiheit, wie wir einen Impuls ausdrücken wollen. Es gibt nie nur einen Weg.

Den richtigen Kanal finden

Ein Trieb ist immer auch ein Antrieb. Wenn wir uns zu etwas hingezogen fühlen, dann steckt dahinter eine ungeheure Energie – eine Motivation. Für unsere grundlegenden menschlichen Bedürfnisse ist die Motivation instinktiver Natur, sie ist in unseren Körper einprogrammiert. Andere Bedürfnisse haben wir uns, oder wurden uns, über Jahre hinweg antrainiert. Ihre Motivation ist zum Teil auch instinktiv geworden, getrieben von Gewohnheit und umgeben von Unbewusstheit.

Aufgrund unseres gesellschaftlichen und kulturellen Zustandes ist es leider keine Ausnahme, dass diese antrainierten Bedürfnisse eher destruktiv als aufbauend wirken. Oft sind sie selbstgetrieben und dienen nur ihrer eigenen Aufrechterhaltung. Sie erfüllen keinen höheren Nutzen. Doch das Potential hinter ihnen ist neutral und kann in andere Bahnen gelenkt werden.

Jeder Drang den wir haben ist ein Zeichen dafür, dass etwas in uns schlummert, das sich ausdrücken und der Welt offenbaren will. Etwas will raus! Und das ist völlig normal. Der An-Trieb ist da und er muss irgendwie seinen Ausdruck finden. Unterdrücken wir ihn, schaden wir uns nur selbst. Doch wir können und sollten selbst entscheiden, wie wir diesem schlummernden Potential Ausdruck verleihen und wie wir es ausleben.

Der anfängliche Impuls ist nicht immer der beste. Wenn wir sofort die erstbeste Möglichkeit wählen, ein Bedürfnis zu befriedigen, verpassen wir möglicherweise viel wertvollere Wege des Ausdrucks. Wir müssen nicht sofort reagieren, sondern können uns mit dem Bedürfnis hinsetzen, es verstehen lernen und schließlich in einen höheren Kanal lenken.

Bedürfnisse sind keine starren Dinge, die nur durch eine bestimmte Sache ihre Befriedigung finden. Sie sind flexibel und können sich über tausende Wege der Welt offenbaren.

Durch Askese das Leben selbst bestimmen

Wie sich unseres äußeres Leben gestaltet hängt von vielen Faktoren ab und nicht alle davon liegen in unserer Hand. Wir haben Dinge, um die wir uns kümmern müssen und die wir nicht einfach ignorieren können. Pflichten gibt es für jeden von uns und diese bestimmen zu einem gewissen Grad unser Leben.

Oft sind es Dinge, die wir uns selbst ausgesucht haben und die wir auch gerne tun. Nur manchmal wird es einfach zu viel und in der Routine des alltäglichen Lebens vergessen wir den eigentlichen Spaß an der Sache und es erscheint uns mehr wie ein Zwang als wie eine freie Entscheidung.

Durch all die Dinge, die wir im Laufe der Jahre »angesammelt« haben – Beziehungen, Besitz, eine Position im Beruf und so weiter –, entsteht Verantwortung, auf dessen Erfüllung nicht nur wir, sondern meist auch andere Menschen angewiesen sind. So entsteht Fremdbestimmung in unserem Leben, wodurch wir das Gefühl für uns Selbst verlieren können.

Auch wenn es schön ist, gebraucht zu werden und einen familiären oder gesellschaftlichen Mehrwert zu erschaffen, haben wir immer weniger Zeit und Energie für uns, desto mehr Pflichten wir haben.

Doch selbst wenn wir in den großen Dingen im Leben nicht immer tun und lassen können was wir wollen, liegen die kleinen, alltäglichen Entscheidungen allein in unserer Hand. Indem wir auf Dinge verzichten, die uns langfristig schaden und lernen Geduld zu üben, anstatt instinktiv zu reagieren, erlangen wir dieses Gefühl für uns Selbst und unsere Entscheidungsfreiheit zurück. Denn nicht im »Alles-Tun-Können«, sondern im »Alles-Sein-Lassen-Können« versteckt sich die Freiheit.

Raum für Neues schaffen

Dinge entstehen im gleichen Maße wie sie vergehen. Das ist der Kreislauf des Lebens. Eine Blume welkt dahin, wird zu Erde und aus der Erde sprießt eine neue Blume hervor. Diesen Prozess können wir in der äußeren Welt, aber auch in unserem Inneren beobachten.

Wie oft schon haben Menschen probiert ihr Leben zu verändern, Gewohnheiten aufzubauen oder zu verändern, doch sind immer wieder gescheitert. Es ist seltsam. Wir wollen etwas und schaffen es doch nicht, es umzusetzen. Wie kann das sein? Wir wollen es doch! Wie viel mehr kann nötig sein?

Zum Einen wissen wir manchmal gar nicht, was wir wirklich wollen und streben etwas an, das unserem eigentlichen Willen widerspricht. Zum Anderen liegt es daran, dass in unserem Leben kein Platz für Neues ist.

Wenn die Bedingungen stimmen, dann reicht ein kleiner Funke um ein riesiges Feuer zu entfachen. Doch wenn alles nass und feucht ist, dann hilft auch der beste Zunder nichts. So ist es auch mit unserem Willen.

Ein kleiner Funke Willenskraft kann das ganze Getriebe in Bewegung bringen – also uns ins Tun – und die Arbeit vollbringen. Doch dafür brauchen wir den geistigen Platz und die Möglichkeit, frei und ungezwungen handeln zu können.

Im Laufe eines Tages beschäftigen wir uns mit so vielen Dinge, so viele Informationen betreten unseren Kopf und verlassen ihn wieder, dass tolle Ideen gar nicht die Möglichkeit haben, sich einzurichten und bis zur Verwirklichung zu manifestieren. Wir schneiden ihnen immer wieder den Weg ab, mit alten Überzeugungen oder Ängsten, ohne die ursprüngliche Idee wachsen und gedeihen zu lassen. So entsteht nie Platz für Neues und alles was wir vorfinden sind alte, uns bekannte Dinge in neuen Kleidern verpackt. Aber das Neue, das wir ja eigentlich wollen, bleibt uns fern.

Das Problem und die Lösung ist: wirkliche Veränderung passiert immer in zwei Richtungen. Etwas muss weniger werden, damit etwas mehr werden kann. Etwas muss mehr werden, damit etwas weniger werden kann. Ohne die Berücksichtigung beider Seiten ist es schwierig das Gleichgewicht zu halten, aus dem heraus neue Gewohnheiten und Veränderungen entstehen.

Askese bedeutet, das »Weniger« zu verstärken, um im gleichen Maße das »Mehr« zulassen zu können. Je mehr Leere, desto mehr Platz für Fülle. Je mehr Fülle, desto mehr Leere muss im Vorhinein vorhanden sein. Raum zu schaffen ist daher der erste Schritt, mit dem das Neue wie von allein seinen Platz findet.

Das ist das Reizvolle an dem Ansatz von einem asketischen Lebensstil: wir erleichtern unser Aktiv-Werden in jedem Lebensbereich durch das Potential, das wir durch das Weglassen von Dingen eingespart haben. So können wir unsere Energie bewusst für das nutzen, was wir wirklich wollen.

Der minimalistische Trend

Auch in der heutigen Zeit hat sich eine Form von Askese entwickelt: der Minimalismus. Immer mehr Menschen merken, dass sie der ganze Konsum und Besitz nicht glücklich macht. Im Gegenteil. Besitz verpflichtet und selbst wenn man das Neuste vom Neusten hat, gibt es im nächsten Moment etwas, das noch neuer ist.

Immer höher, schneller und besser kann also nicht die Lösung sein – es ist ein endloses Streben, das uns niemals Frieden bringt. Auch an das schickeste Auto gewöhnen wir uns und das Küchengerät, das wir letzte Woche noch unbedingt gebraucht haben, verstaubt jetzt nur noch im Schrank. Dabei haben wir so viel dafür bezahlt und uns anfangs doch so darüber gefreut …

Doch die Freude zerrinnt und übrig bleibt nichts als das Streben nach dem nächsten Gegenstand, von dem wir uns dasselbe flüchtige Gefühl erhoffen. Dabei machen wir es uns so unnötig schwer.

Das Gefühl, nach dem wir uns sehnen, fühlen wir immer nur in uns, nie in den Dingen selbst. Es kann zwar von Außen ausgelöst werden, aber da fühlen wir es nicht! Warum also warum wir etwas in uns von äußeren Dingen abhängig, wenn wir es auch einfach selbst anschalten können? Es ist ja in uns.

Der minimalistische Trend ist die Antwort auf dieses Dilemma, das mit dem Überfluss des modernen Lebens gekommen ist. Uns steht heute alles zur Verfügung und trotzdem – und auch gerade deswegen – sind wir nicht zufrieden.

Alles was wir tief in uns hören, wenn wir uns sagen »ich brauche dies« und »mir gehört das« ist, dass wir nicht genug haben. Im Streben und zwanghaftem Besitzen versteckt sich immer ein Mangel, immer ein »zu wenig«. Sobald das »Haben-Müssen« aufhört, hört auch das Mangeln auf und alles was übrig bleibt ist Erfüllung, Dankbarkeit und Glück.

Kampf gegen die Oberflächlichkeit

Unser gesellschaftlicher Umgang miteinander und unsere generelle Herangehensweise ans Leben ist zum großen Teil oberflächlich. Das ist nicht abwertend gemeint, sondern im eigentlichen Sinne des Wortes: wir beziehen uns auf die Oberfläche der Dinge, anstatt ihr wahre, innewohnende Natur zu sehen.

Für uns zählt was wir sehen, was wir hören und was wir anfassen können. Wir bewerten die Welt nach unseren äußeren Sinnen, die ihrer Natur nach auf die Oberfläche gerichtet sind. Durch sie haben wir ein bestimmtes Spektrum an Eindrücken, Sensationen und Informationen. Doch wirklich tiefe und fundierte Erfahrung bringen sie uns nicht – diese liegt tiefer.

Das wir oberflächlich sind erkennt man nicht nur daran, dass wir alles nach seiner Erscheinung nach beurteilen, sondern auch daran, dass wir zu allen möglichen Dingen eine Meinung haben. Wenn es nach uns geht, wissen wir selbst alles am besten, obwohl wir in Wirklichkeit doch eigentlich gar nichts wissen. Wir denken zu viel und fühlen zu wenig.

Jeder von uns hat eine Kapazität (Zeit + Energie), die bestimmt, wie viel wir aufnehmen, verarbeiten und wiedergeben können. Für viele von uns ist diese Kapazität horizontal ausgerichtet: sie berührt viele Themen, Aktivitäten, Beziehungen und so weiter, aber geht nur selten wirklich in die Tiefe. Es ist ein breiter, aber oberflächlicher Kontakt mit der Welt.

Verteilt man 100% auf 100 verschiedene Dinge, bleibt für jedes Ding nur 1% übrig. Das ist nicht viel. Oft erfordern Sachen mehr als das um sie wirklich ergründen zu können. Wollen wir etwas verstehen, dann müssen wir uns dieser Sache voll und ganz zuwenden und alles eliminieren, was dem im Weg steht. Genau das haben auch die Asketen herausgefunden.

Durch einen asketischen Lebensstil verringern wir das Spektrum an Dingen die wir tun, über die wir nachdenken und von denen wir uns berieseln lassen. So bleibt mehr für das wirklich Wichtige. „Qualität statt Quantität“ oder: Tiefe statt Breite.

Weniger ist mehr

Das weniger mehr ist klingt zuerst wie ein offensichtlicher Widerspruch. Logisch gedacht ist weniger weniger und mehr ist mehr – die Gegensätze zu vermischen scheint abstrus. Und doch finden sie sich ineinander wieder. Es funktioniert wie eine Wippe: im gleichen Maße wie die eine Seite nach oben steigt, sinkt die andere nach unten.

Wenn wir weniger tun, weniger denken und weniger nach Außen gerichtet sind, dann kommt unser Inneres mehr zum Vorschein und hat mehr Platz einfach zu sein. Wenn wir weniger streben, können wir mehr genießen. Wenn wir weniger brauchen, können wir mehr haben. Wenn wir geduldiger sind, haben wir mehr Zeit. Wenn wir unabhängiger sind, sind wir freier.

Askese zu leben heißt vor allem, bewusster mit den eigenen Bedürfnissen umzugehen. Wenn wir merken, dass wir etwas wollen, dann sollten wir uns fragen, wo dieses Streben herkommt und was es eigentlich will. Wo fühlen wir es? Kommt es aus dem Körper, dem Geist oder der Seele?

Wir müssen nicht sofort reagieren, sondern können erst einmal abwarten und mit dem Gefühl vertraut werden.

Das erste Begehren, das mit dem Bedürfnis aufkommt, ist nur selten repräsentativ für das, was das Bedürfnis wirklich möchte. Hinter einem Stück Schokolade, der nächsten Folge auf Netflix oder dem anziehenden Mann an der Bushaltestelle versteckt sich oft mehr als wir denken. Meist geht es um tieferliegende Werte wie Erfüllung, Glück, Vollkommenheit und Liebe, die wir mit banalen Dingen zu erfüllen versuchen.

Nur selten wollen wir das, von dem wir denken, das wir es wollen.

Das heißt nicht, dass wir uns deswegen alles verwehren und uns der Welt entsagen müssen. Bedürfnisse zu unterdrücken und probieren sie im Unterbewusstsein zu vergraben funktioniert auf Dauer nie. Doch wir können gezielt auf die Dinge verzichten, von denen wir wissen oder ahnen, dass sie uns mehr im Weg stehen, als dass sie uns helfen. So entwickeln wir einen gesunden Umgang mit unseren Bedürfnissen und lernen, uns für das zu entscheiden, was langfristig am besten für uns ist.



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