7 einfache Wege, um deine Schwingung zu erhöhen

Was du denkst, was du fühlst und was du tust hat einen direkten und unmittelbaren Einfluss auf dich und deine Schwingung. In diesem Artikel erfährst du, mit welchen Aspekten in deinem Leben du arbeiten kannst, um deine Schwingung zu erhöhen.

Die Schwingung eines Menschens ist ein symbolisches Abbild seiner inneren und ganzheitlichen Verfassung. Menschen mit einer hohen Schwingung sind daher in der Regel die, die glücklich sind mit dem, was sie haben und das Leben trotz seiner Hürden gerne leben. Negativ und pessimistisch denkende Menschen hingegen neigen dazu, sich in einer niedrigen Schwingung zu befinden, wodurch sich die Negativität in allen Lebensbereichen kultiviert.

Wenn ich davon rede, die eigene Schwingung zu erhöhen, rede ich hauptsächlich davon, die Dinge aus einem weiteren, offenen Bewusstsein zu betrachten. Eine niedrige Schwingung entsteht vor allem dann, wenn wir engstirnig denken, verschlossen sind für Neues und einen festen, unbeweglichen Standpunkt haben.
Aus diesem Widerstand entstehen Probleme, Leid und andere negative Zustände, die eine niedrige Schwingung wiederum nur fördern. Man befindet sich in einer Abwärtsspirale, in der Negativität durch Negativität verstärkt wird. Diese gilt es umzupolen und nach oben auszurichten, um eine hohe Schwingung, verbunden mit Glück, Erfüllung und Liebe zu erreichen.

In meinem Artikel über die hermetischen Gesetze bin ich auf die universelle Natur des Lebens und der Existenz eingegangen, die hier zum Verständnis beiträgt. Alles ist Energie und diese Energie ist in Bewegung. Nichts im Universum ist statisch, alles verändert sich, alles schwingt.

So ist es auch mit uns. Wir sind schwingende Energiebündel – Bewusstsein, das Erfahrungen macht. Die Ausrichtung unseres Bewusstseins entscheidet darüber, wie wir die Dinge sehen, wie wir Erfahrungen einordnen und die generelle Art und Weise, wie wir durchs Leben gehen. Diese Ausrichtung, diese bestimmte Sicht aufs Leben, die Gedanken, Gefühle, Handlungen, Glaubenssätze, Vorstellungen, Absichten usw. umfasst, spiegelt sich in unserer Schwingung wieder.

Genau genommen hast du keine Schwingung, sondern BIST eine.

Die eigene Schwingung erhöhen: So geht‘s

Deine Schwingung bildet sich aus allen Aspekten deines Seins, weshalb du die Schwingungserhöhung als ganzheitlichen Prozess sehen kannst. Körperliche, geistige und seelische Ausgeglichenheit ist wichtig, um eine hohe Schwingung erreichen zu können. Außerdem zeigen die verschiedenen Aspekte auf, durch welche Bereiche in deinem Leben du die Schwingungserhöhung angehen kannst.

Die folgenden sieben Punkte sollen dir als Hilfe dienen und hilfreiche Impulse liefern. Letztlich gilt es jedoch immer, intuitiv zu entscheiden, was dir in diesem Moment gut tut und wann es an der Zeit ist, etwas aus deinem Leben zu entlassen. Es gibt hier – und auch sonst – kein objektives Richtig oder Falsch.

1. Achtsamkeit und Meditation

Ein achtsames und bewusstes Leben legt den Grundstein für jegliche persönliche und spirituelle Entwicklung. Ohne ein offenes und flexibles Bewusstsein hinter unseren Gedanken, Gefühlen und Taten können wir tun, was wir wollen – es wird sich nicht wirklich etwas ändern. Erst wenn wir uns dem Hier und Jetzt gänzlich bewusst werden, kann eine hohe Schwingung ihr wirkliches Potential entfalten.

Achtsamkeit hilft uns dabei, eben diese Grenzen zu überwinden und neue Horizonte zu erschließen. Außerdem lehrt sie uns, das Leben in seiner ganzen Fülle zu erfahren und diese Erfahrung so anzunehmen, wie sie ist. Durch diese widerstandslose Annahme von uns Selbst und der Situation, in der wir uns in diesem Moment befinden, entsteht auf ganz natürlichem Wege eine hohe Schwingungsfrequenz.

Über Achtsamkeitsübungen habe ich schon diverse Artikel geschrieben. Vor allem das »Monotasking« sehe ich als eine gute Herangehensweise, da man es jederzeit üben kann und es den Kern des Achtsamseins leicht verständlich macht. Kurz runtergebrochen bedeutet es: tue nur das, was du gerade tust, und zwar zu 100%. Die Erkenntnis, dass jeder (dieser) Moment etwas Besonderes ist, öffnet alle Türen zur Achtsamkeit.

Meditation stellt eine Möglichkeit dar, diese Achtsamkeit zu vertiefen und fokussiert nach Innen zu wenden. Wie du meditierst ist an sich völlig egal. Du kannst klassisch im Sitzen meditieren und mit geschlossenen Augen deinem Atem folgen, mit Chakra– oder Visualisierungsübungen arbeiten oder aber auch geführte Meditationen verwenden. Wichtig dabei ist nur, dass du dich wohlfühlst.

2. In der Natur aufhalten / erden

Die Natur ist für viele Menschen ein beliebter Rückzugsort, da sie uns unserem Ursprung näher bringt. Gerade für Stadtmenschen wie mich kann ein kurzer Aufenthalt in einer natürlichen Umgebung, ob Fluss, Meer, Wald, Berg oder Wiese, wie zwei Wochen Urlaub wirken. Da unsere Schwingung (wir) nicht etwas von der Außenwelt abgegrenztes ist, sondern vielmehr in ständiger Verbindung und Austausch mit ihr steht, beeinflusst uns auch unsere Umgebung auf allen Ebenen.

Reine, unberührte Natur hat von sich aus eine hohe Schwingung und einen dementsprechend positiven Einfluss auf uns. Wenn wir uns in der Natur aufhalten fühlen wir uns auf natürliche Weise mit ihr verbunden, und diese Verbundenheit überträgt sich auf uns und auf das Leben selbst.

Das Umgeben mit »Gleichgesinnten« hat einen ähnlichen Effekt. Wenn mehrere Menschen ihr Bewusstsein gemeinsam in eine Richtung lenken, bündeln sie ihre Energie und verstärken sich so gegenseitig. Wenn die Absicht der Gruppe einer hohen Schwingung entspricht, erhöht sich die Schwingung nicht nur auf kollektiver, sondern auch auf individueller Ebene.

3. »Lieben«

Liebe … was ist das überhaupt? Ganz ehrlich: ich weiß es nicht. Zumindest nicht so, dass ich es in Worte fassen könnte. Doch ich weiß, dass Liebe – reine, bedingungslose und freie Liebe – eine unheimlich transzendierende Kraft hat und vermeintlich schlechte Dinge in etwas Schönes verwandeln kann. Sie ist die höchste Schwingung, der Kern der Existenz.

Wenn du liebst, was du tust und wer du bist, wenn du Mensch und Ding so liebst, wie sie sind und wenn es keine Absicht hinter deiner Liebe gibt, dann bist du bereits in einer natürlich hohen Schwingung, an der es nichts zu verändern gibt.

Wenn dem nicht so ist, kannst du dich auf die positiven Aspekte in deinem Leben besinnen, um in den Zustand der Liebe zu kommen. Wofür kannst du dankbar sein? Was gibt dir Hoffnung und Vertrauen? Durch was erfährst du grundlose Freude und ein wohliges Gefühl in der Brust? Nähre diese Dinge durch deine Gedanken, Worte und Taten und deine Gesamtschwingung wird sich ihrer anpassen.

Du kannst vor Angst, Neid, Hass, Zweifel oder anderen negativen Gefühlen nicht flüchten oder sie von dir weg schieben. Diese Energie ist da. Doch sie kann sich wandeln, ganz einfach indem du dich auf neue, höher-schwingende Dinge ausrichtest. Eine Schwingung gleicht sich immer der entsprechend höheren (=stärkeren) Schwingung an, wenn sie mit dieser in Berührung kommt.

Was mich z. B. immer wieder in die Liebe »zurückbringt« sind Einsichten der Verbundenheit mit Mensch, Tier und Natur. Bezogen auf die Menschheit nenne ich es die »Geschwister-Sichtweise«, in der ich die gesamte Menschheit in meine Vorstellung von Familie miteinbeziehe. Diese Vorstellung löst die Illusion der Trennung auf und stärkt die bewusste Verbundenheit durch grundlose Liebe, Akzeptanz und Verständnis.

4. Kreativ sein und Dinge erschaffen

Kreativität ist die Energie, auf der unser jetziges Leben und unsere gesamte Erfahrung beruht. Wir sind von Natur aus kreative Wesen, die in jedem Moment ihr eigenes Leben, ihre Erfahrung und ihre Wahrnehmung selbst gestalten. Wir sind die Schöpfer unserer Realität, und wenn wir uns dessen bewusst werden und dies erfahren, wird ein enormes Schwingungspotential frei.

Alles, was uns unserem wahren Selbst, unserem natürlichen Sein näher bringt, erhöht gleichermaßen unsere Schwingung. Und Kreativität tut genau das. Es verbindet uns mit unserem unendlichen Potential und zeigt auf, was alles möglich ist.

Male, tanze, singe, schreibe, baue oder lerne. Egal was es ist, tue irgendetwas, was dich verbunden fühlen lässt. Lasse dich von äußeren Schwingungen, von Musik, Film, Literatur, Menschen oder Orten inspirieren und setze die Eindrücke in irgendeiner Form um. Bringe Dinge und Ideen in die Welt, die vorher in dieser Form noch nicht da waren.

Doch Kreativität kann auch etwas ganz anderes sein. Es kann bedeuten, einfach nur frei zu denken oder die Welt durch neue Augen zu sehen. Flexibel zu sein, sich mitreißen und gehen zu lassen. Du kannst bei jeder Tätigkeit kreativ sein – selbst beim Nichtstun.

5. Körperliche Bewegung

Da sich unserer Schwingung aus verschiedenen Aspekten unseres Seins zusammensetzt, spielt auch der körperliche Teil eine wichtige Rolle. Generell ist für eine hohe Schwingung eine ganzheitliche Ausgeglichenheit wichtig. Diese wird durch körperliche Aktivität unterstützt, solange wir die geistigen und seelischen Aspekte nicht vernachlässigen.

Durch die einfache Benutzung unserer körperlichen Funktionen bauen wir eine bewusste Verbindung mit unserem Körper auf. Es entsteht ein intensiveres Körperbewusstsein, welches in vielerlei Hinsicht die eigene Schwingung erhöhen kann.

Wer eine Sportart sehr intensiv betreibt, kommt früher oder später an den Punkt, an dem es eher eine geistige als eine physische Tätigkeit wird. Statt Bewegungsabläufen werden nun Wille, Durchhaltevermögen oder Intuition trainiert. Es kann viele weitere Tore öffnen, sich dieser Kontrolle vom Geist über den Körper bewusst zu sein und sie zu erforschen.

Wie immer ist es jedoch auch hier wichtig, dass du Spaß an dem hast, was du tust. Ganz egal, ob du Gewichte stemmst, Laufen gehst oder Hatha-Yoga praktizierst. Sport und körperliche Bewegung hat nur einen positiven Einfluss auf deine Schwingung, wenn du es gerne tust und dich nicht aus einem Mangelbewusstsein dazu zwingst.

6. »Gesunde« Ernährung

Neben körperlicher Aktivität haben natürlich auch die Dinge einen Einfluss auf uns, mit denen wir unseren Körper nähren. Aus einem energetischen Standpunkt betrachtet ist Essen vielmehr als nur eine körperliche Notwendigkeit. Essen (und trinken, und rauchen, …) ist die Aufnahme von bestimmten Energien und Schwingungen in unser ganzheitliches »System«.

Diese Energien und ihre jeweiligen Schwingungsfrequenzen haben selbstverständlich nicht nur einen Einfluss auf unseren Körper, sondern auch auf unsere mentale und emotionale Verfassung. Oder anders gesagt: auf unsere Schwingung. Dies kann den Anschein erwecken, dass bestimmte Lebensmittel (und Konsumgewohnheiten) Energie spenden und andere wiederum Energie rauben.

Der Körper weiß am besten, was er braucht und was ihm gut tut. Wenn du auf die Nachrichten deines Körpers hörst und sie achtest, entsteht auf ganz natürliche und intuitive Weise eine gesunde Ernährungsweise, die sich letztlich positiv auf deine Eigenschwingung auswirkt.

Wenn du mal direkter erfahren möchtest, was für eine starken Einfluss die Nahrung auf deinen Geist hat, könntest du z. B. deine Zirbeldrüse entkalken, eine Fastenwoche einlegen oder deine Ernährung phasenweise auf »natürlich/basisch« umstellen. In der Regel halte ich eine intuitive Ernährungsweise jedoch für am sinnvollsten.

7. Deinem Herzen folgen

Das ist der wohl wichtigste Punkt. Nichts erhöht deine Schwingung mehr als die Dinge, nach denen sich dein Herz sehnt. Gleichzeitig ist nichts schwächender als ein Widerstand gegen eben diese Dinge. Die Botschaften deiner Seele zu hören ist daher nicht genug, wenn du sie aus Angst oder anderen Gründen nicht in die Tat umsetzt.

Intuition geht mit Vertrauen und Mut Hand in Hand. Vertrauen darin, dass ein höherer Aspekt von dir eine allumfassendere Sicht hat als dein gegenwärtiges Ich-Bewusstsein und du dich nur leiten lassen brauchst. Mut um dieses Vertrauen tatsächlich umzusetzen, dich in neue Gewässer zu wagen und Entscheidungen nicht unbedingt auf einer intellektuellen Ebene verstehen zu müssen.

Deine Seele, dein Unterbewusstsein, dein multidimensionales oder höheres Selbst, oder wie auch immer man es nennen mag, weiß am ehesten, was gut für dich ist und warum du hier bist. Auch wenn du dir dessen im Wachzustand nicht immer bewusst bist, hast du immer Zugriff auf diese Informationen. Höre auf intuitive Impulse und folge ihnen!

Schwingungsfrequenz

Energielevel und Schwingungsfrequenz

Energie verhält sich zur Schwingung wie das Wasser zur Welle.

Nur weil mehr Wasser im Meer ist, bedeutet das nicht automatisch, dass die Wellen größer sind. Es besteht keine direkte Verbindung zwischen Wassermenge und Wellenhöhe. Doch durch den Wasseranstieg können mit weniger »Aufwand« hohe Wellen erzeugt werden. Das Potential für diese steigt an.

Wenn du deine eigene Schwingung erhöhen möchtest, ist es daher auch sinnvoll, dein Energielevel zu »erhöhen«. Genau genommen wird das Energielevel jedoch nicht erhöht, sondern lediglich der Energieverbrauch optimiert und dorthin gerichtet, wo du ihn wirklich haben möchtest.

Stelle dir zwei Lampen mit der selben Leuchtkraft vor. Eine der Lampen strahlt auf unterschiedliche Ziele in verschiedene Richtungen, während die andere fokussiert auf ein einziges winziges Ziel strahlt. Es ist klar, dass der Strahl der zweiten Lampe deutlich stärker ist, als ein einzelner Strahl der ersten Lampe.

Wenn du dein Energielevel erhöhen möchtest ist es ähnlich. Zuerst hörst du auf damit, deine Energie in alle möglichen Richtungen zu verschwenden und dann bündelst du sie in die Richtung, in die du gehen möchtest.

Freiwerdende Energien transformieren

Dafür ist es wichtig, dass du dir den Energievampiren in deinem Leben bewusst wirst. Energieräuber können alle mögliche Dinge sein: Gewohnheiten, Bedürfnisse, Triebe, Abhängigkeiten, Süchte, Gedanken, Sichtweisen, Glaubenssätze, Menschen, Orte, … Diese gilt es zu erkennen, zu meiden und dann die freiwerdenden Energien zu transformieren.

Es gibt unzählige Arten von Energie die sich gegenseitig bedingen, umwandeln und verstärken lassen. So kann beispielsweise sexuelle Energie umgewandelt und für kreatives Ausleben, spirituelle Erfahrungen, Bewusstseinserweiterung, körperliche Aktivität oder mentale und emotionale Klarheit »verwendet« werden.

Die Möglichkeiten dahingehend sind unbegrenzt. Wichtig ist darauf zu achten, keine Energie in Form von Aufmerksamkeit und Interaktion zu Dingen zu senden, die dich schlecht fühlen lassen. Richte dein Bewusstsein stattdessen auf das, was sich im Bauch und Herz gut anfühlt.

Die natürliche Eigenschwingung erreichen

Deine natürliche Eigenschwingung erreichst du von ganz allein, wenn du deinen Lebensstil nach deinen Herzenswünschen ausrichtest, alte Glaubenssätze auflöst und Platz für neue Sichtweisen machst. Kurz: wenn dein Bewusstsein (du) frei und flexibel ist.

Die Arbeit mit deiner eigenen Schwingung hilft dir insoweit, dass du durch bestimmte Lebensbereiche andere Aspekte deines Lebens verstärken und unterstützen kannst. Es entsteht eine ganzheitliche Herangehensweise an das Leben, die sich wiederum positiv auf dich und dein Leben auswirkt.

Die für mich wichtigsten Punkte dabei sind Achtsamkeit und Intuition. Wenn ich den gegenwärtigen Moment achtsam wahrnehme und aus dieser Achtsamkeit heraus intuitive Entscheidungen treffe, fühle ich mich auf einer hohen Frequenz schwingend und mein Leben passt sich dieser Schwingung an.

Was machst du, um deine Schwingung zu erhöhen? Was versetzt dich in einen Zustand der Verbundenheit, der Liebe oder des Glücks? Teile deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren!

 

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